Yoga – DIY

 

Foto: Bezirzt

Foto: Bezirzt

Eine Woche Yoga – das ist die Bilanz meines bisherigen Yogalebens. Aber immerhin fand diese Yogawoche in einem indischen Ashram in der Yoga-Hauptstadt Rishikesh statt. Das ist doch schon einmal was. Eine Woche lang wohnten wir im Sri Sant Seva Ashram und besuchten jeden Tag einen Kurs für umgerechnet 1,20 Euro.

Eigentlich wollte ich schon längst einen Kurs belegen aber habe das wie immer aufgeschoben. In Indien habe ich schnell gemerkt, wie gut Yoga meinem Körper tut. Die meditativen Elemente und vor allem das Mantra Chanting haben mich zusätzlich wunderbar geerdet, entspannt und meinen stetigen und anstrengenden Gedankenfluss beruhigt.  Ich bin nicht der total spirituelle Typ. Ich interessiere mich zwar grundsätzlich für Spiritualität aber mehr eigentlich auch nicht. Muss man aber auch gar nicht. Das positive Gefühl kommt auch so. Ich habe die Mantras noch immer im Ohr und lächele über die die ulkige indische Aussprache und damit einhergehende Verständigungsprobleme. „Relax your Päs“ war so lange schwierig bis ich kapiert habe, dass ich mein „face“ entspannen soll.

Shiva in Rishikesh. Wikipedia

Shiva in Rishikesh. Wikipedia

Hier in Berlin gibt es glücklicherweise ziemlich viele Studios und Angebote, auch für kleines Geld. Trotzdem muss ich gestehen, dass ich mich noch immer für keinen Kurs angemeldet habe. Eigentlich müsste ich mich noch nicht einmal anmelden, sondern könnte einfach zur nächsten Stunde gehen. Kein weiter Weg, günstige Preise, viele Kurse – nächste Woche gehe ich wirklich. Versprochen.

Als Erklärung für das erneute Aufschieben (neben meiner übergroßen Faulheit und dem Regiments des inneren Schweinehundes und weil ich sowieso der größte Sportmuffel der Welt bin) kann ich einen ganz banalen Grund nennen: Yogastunden im Internet.

Ich habe mittlerweile einige Videos mit Yogaeinheiten ausprobiert und meine Favoriten gefunden. Seitdem mache ich täglich circa 20 Minuten Yoga und merke schon erste Erfolge und zumindest den Muskelkater.

Die Auswahl ist groß, alle Yogarichtungen und Qualitätsstufen der Aufnahmen sind vertreten. Natürlich ist es gerade bei Anfängern viel besser, wenn ein erfahrener Lehrer die Bewegungen überwacht, so werden Haltungsfehler vermieden. Trotzdem können die Onlinevarianten ein toller Zusatz und eine echte Alternative sein. Gerade die Anfängerkurse sind mit vielen Erklärungen und Tipps ausgestattet, die eine große Hilfe sind.

Meine Lieblingslehrerin ist ganz klar Amiena Zylla von HappyAndFitYoga.

Die Videos sind unglaublich professionell was Optik, Ton und Yoga an sich betrifft. Es gibt Einheiten zu verschiedenen Schwerpunkten und die Videos dauern meist so um die 20 Minuten, eine perfekte Zeit.

Auch Sukadev108 ist super für Anfänger. Hier steht auch Atmung und Entspannung mehr im Mittelpunkt.  Im Vergleich zu Amiena leidet aber ganz klar die Qualität der Videos.

YogameHome ist auch sehr gut. Vor allem die Erklärungen sind sehr interessant und hilfreich, gerade für Anfänger.

Neben Yogavideos schaue ich mir hin und wieder auch Meditationseinheiten und Videos zu autogenem Training an. Ehrlich gesagt nervt mich dabei aber meist die Stimme, die Qualität ist zu schlecht oder mir ist das ganze zu engel- und liebelastig. Bei Tipps bitte immer her damit!

Und zum Abschluss der Dauerbrenner aller Mantras. Dieses Lied wird mir nie wieder aus dem Kopf gehen! Mir scheint, als würde es überall in Indien in Dauerschleife laufen:

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Ein Kommentar zu “Yoga – DIY

  1. Jivamukti-Yoga hat einen Probemonat für 39 Euro! Macht süchtig!!! War im Urlaub jeden Tag da und total glücklich! In Kreuzberg und Mitte.
    Die Videos sehen aber auch nett aus. Übe auch mit yogaeasy über das Internet, gratis Probemonat. Auch schön 🙂

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